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Was uns in 2010 erwartet ...

31.12.2009
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Was haben wir für 2010 im Web zu erwarten? Facebook wird die anderen Web 2.0 Plattformen weit hinter sich lassen. Während insbesondere die regionalen Communities (StudiVZ etc.) mit rückläufigen Nutzerzahlen zu kämpfen haben, wird dort ein weiterer gewaltiger Zuwachs zu erwarten sein. Facebook wird seine Attraktivität durch viele weitere Funktionen steigern, die von anderen erfolgreichen web 2.0 Applikationen inspiriert sind. So wird Facebook zum einzigartigen Tool zur Organisation des globalen sozialen Lebens.

2010 wird aber vor allem das Jahr der eBooks. Dabei werden gar nicht Amazons Kindle, Sonys Reader oder ähnliche Readerhardware die größte Bedeutung haben. EBookApps für Smartphones werden die entscheidende Rolle spielen. Was sich bereits beim IPhone/Ipod als Trend abzeichnet wird es auch bei  Windows Mobile, Android etc.  geben. Netbooks mit Touchscreen und noch längeren Akkulaufzeiten werden zu einer ernsthaften Konkurrenz für reine eBook-Reader werden. Mit dieser Entwicklung wird sich auch eine demokratische Revolution im Verlagswesen ergeben. eBooks lassen sich leicht von Jedermann produzieren, Da bedarf es nicht mehr des Umweges über einen Verlag. Es sind dann die Bewertungen der Leser, die die Rolle des Lektors übernehmen.

2010 wird auch zu einem Entscheidungsjahr für das Schicksal des klassischen Journalismus. Werden die Internetnutzer die Bezahlung journalistischer Inhalte akzeptieren? Wohl kaum. Allenfalls "Newsgrabber" werden treue Abonnenten einschlägiger "Zeitungen" werden, die dann die redaktionellen Inhalte in eigenen Blogs zusammenfassen und kostenlos bereitstellen. Auch hier werden sich die klassischen  Organisationsformen auflösen. Der Journalismus wird sich weiter demokratisieren.

Endlich wird sich auch das klassische Fernsehen durch die Internetfähigkeit mancher Geräte beginnen weiter zu entwickeln. Sendungen in HD-Quaität und Videotext passen einfach nicht mehr zusammen. Doch noch ist die Zahl der Geräte zu gering und es fehlt ein Standard. Samsung, Philipps und Co. verfolgen mal wieder zu unterschiedliche Strategien. Der eine versucht es mit Widgets, der andere mit einem allzu rudimentären Browser. Hier wird in 2010 also allenfalls ein Anfang gemacht.

In jedem Fall wird die Digitalisierung weiter erfolgreich voranschreiten.

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