bridgeworx beobachtet Entwicklungen, identifiziert Trends und zeigt Chancen auf:
Bosch Markencommunity vorbildlich ... |
| 11.12.2009 |
Nun ist es also so weit. Im letzten Quartal 2008 hat das Team der Agentur "Jung Von Matt" zusammen mit Dr. Thomas Allgeier (bridgeworx) an der Strategieentwicklung und dem Konzept gefeilt. Jetzt ist sie online, die neue Markenommunity von Bosch: "1-2-do.com heißt das neue Mitmach-Netz, über das die Do-it-yourself-Gemeinde Tipps und Bauanleitungen tauschen soll. Bosch, grundsolider Hersteller kräftiger Schraub- und Sägewerkzeuge, bohrt damit sein Web-2.0-Marketing auf: Das Unternehmen versucht, Kunden über das Internet in die eigene Markenwelt zu locken - und liegt einer Studie zufolge damit voll im Trend", so Spiegel Online am 8. Dezember 2009.
Laut Spiegel Online, drängen Deutschlands Firmen zusehends ins Mitmach-Netz: "60 von 100 Marken sind laut einer Erhebung der Universität Oldenburg und der PR-Agentur Construktiv in Social Networks aktiv. Im Gegensatz zu Bosch betreiben viele Unternehmen allerdings keine eigenen Marken-Communitys, sondern höchstens ein Firmenblog (zwölf Prozent). Die meisten kapern bestehende, reichweitenstarke Netzwerke wie Facebook (28 Prozent), YouTube (37 Prozent) und Twitter (39 Prozent)."
Die meisten Unternehmen haben auf den Bedeutungsverlust der klassischen Werbeumfelder noch nicht angemessen reagiert. Engagements der Unternehmen in Facebook, Twitter und Co erfolgen häufig ohne schlüssige Web-2.0-Strategie. Spiegel Online lobt da Bosch als rühmliche Ausnahme: "Boschs Bastler-Netzwerk geht immerhin konzeptuell weiter als eine Facebook-Präsenz oder ein YouTube-Kanal. 1-2-do.com folgt dem Ansatz sogenannter Branded Communitys: Unternehmen versuchen, Plattformen zu schaffen, die die Kernbotschaft der eigenen Marke spiegeln - und auf denen sich Kunden, die an den Produkten der Marke interessiert sind, miteinander vernetzen."
Bosch hat die Chancen erkannt, die Markencommunities für Unternehmen bieten: Eine bessere Kundenbindung, eine bessere Erfassung der Kundenbedürfnisse, Kostenersparnisse durch Einbindung der Kunden in den Support und die Produktentwicklung, Schaffung von Mehrwerten zu Produkten, Einbindung der Kunden als Kommunikatoren für die Marke und damit Markenstärkung u.v.m.
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